Ätherklänge #7: Piratensender in den Niederlanden

Diesmal soll es um Piratensender gehen. Ein Phänomen, das älter ist als der Rundfunk selbst. Denn noch bevor es die ersten, streng regulierten Rundfunkdienste gab, waren es Bastler und Funker, die den Weg für das neue Medium mit ihren Sendeversuchen ebneten. Da verwundert es nicht, dass es noch immer Radio-Hobbyisten gibt, denen das bloße Zuhören nicht ausreicht, und die stattdessen den Äther mit ihren eigenen Programmvorstellungen beglücken. Egal, ob nun politische Botschaften, alternative Musik oder das Gruß-und-Wunschradio für die Nachbarschaft: Piratensender sind so vielfältig wie das Leben, und quasi in jedem Land der Welt mal mehr, mal weniger ausgeprägt.

In Europa sind es vor allem 2 Piraten-Hotspots, die immer wieder von sich reden machen. Zum einen die britischen Inseln, wo vor allem in den Städten das UKW-Band von zahllosen Piraten bevölkert wird, die häufig auf bestimmte Bevölkerungsgruppen abzielen oder Musikgenres zu gehör bringen, die weder von der BBC, noch von kommerziellen Stationen bedient werden. Dann wäre da noch die Niederlande. Mit der dortigen Piratenszene möchte ich mich auf einen Hörerwunsch hin in der heutigen Episode etwas näher befassen.

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Über den Autor

Steffen Schultz, wohnhaft im Norden Brandenburgs. Radiomoderator mit Fokus auf Creative-Commons-Kultur, Podcastproduzent vor und hinter den Kulissen, Gelegenheitsblogger zu Technikthemen.
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